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Wünschen sich Ihre Kunden Omnichannel-Zahlungen – oder vor allem einfache Lösungen?

Wünschen sich Ihre Kunden Omnichannel-Zahlungen – oder vor allem einfache Lösungen?

09.06.2026
Checkout.com

In alle Zahlungskanäle gleichzeitig zu investieren, ist für Ihre Kunden weder sinnvoll noch effizient.

Viele Stimmen in der Branche befürworten einen einzigen Omnichannel-Zahlungsdienstleister (PSP). Die Begründung lautet wie folgt: Jede Customer Journey beginnt online – richtig. Kunden möchten die Wahl haben, ob sie online oder vor Ort einkaufen – richtig. Daraus wird abgeleitet, dass jedes Unternehmen einen einzigen Zahlungsdienstleister benötigt, der Omnichannel-Zahlungen ermöglicht – falsch. Und genau diesen letzten Punkt halte ich für problematisch.

Omnichannel-Zahlungsplattform oder modulare Zahlungsinfrastruktur

Lassen Sie mich das genauer erklären. Ein einziger „Omnichannel“-Zahlungsdienstleister, der es Ihren Kunden ermöglicht, online, telefonisch, vor Ort, per Rechnung, im Flugzeug oder sogar beim Skifahren zu bezahlen, ist unnötig, ineffizient und in der Praxis kaum realistisch.

Bei einem einzigen Omnichannel-Zahlungsdienstleister liegt das Problem bereits im Wort „einziger“. Meist rechnet sich das wirtschaftlich nicht. Die großen Unternehmen der digitalen Wirtschaft würden ihre gesamte Zahlungsabwicklung niemals ausschließlich über einen einzigen PSP abwickeln. In Enterprise-Unternehmen setzen erfahrene Payment-Spezialisten bewusst auf mehrere PSPs. Wenn man bedenkt, dass Payment-Teams ihre Zahlungsperformance als Verhältnis von Akzeptanzrate zu Kosten definieren, ist es sinnvoll, sich ausreichend Optionen offenzuhalten, denn nur durch Vergleich und Wettbewerb lässt sich der leistungsstärkste PSP identifizieren. Dann können Sie Ihre Transaktionen gezielt dem Zahlungsabwickler zuweisen, der die beste Autorisierungsstrategie für Ihr Geschäftsmodell bietet. Siehe auch die Diskussion rund um Process Orchestration.  

Ein Zahlungsabwickler, der im stationären Handel herausragt, muss nicht zwangsläufig auch bei Online-Zahlungen überzeugen. Es sind zwei sehr unterschiedliche Bereiche. Daher reicht es nicht aus, sie einfach zusammenzuführen und anzunehmen, dass sie dieselben Kompetenzen und Technologien erfordern. Ausschlaggebend für Ihren Umsatz ist die Qualität der Technologien, mit denen Sie Ihre Zahlungen optimieren. Sie sind auf die jeweiligen Zahlungskanäle zugeschnitten.  

Es ist absehbar, dass immer mehr Unternehmen verschiedene Zahlungsdienstleister parallel nutzen werden. Das ist ein logischer Schritt. Vielleicht ist es an der Zeit, dass die Zahlungsbranche sich von der Vorstellung eines einzigen Zahlungsdienstleisters für alle Kanäle verabschiedet. Schließlich erledigen Sie auch nicht alle Ihre Einkäufe in nur einem einzigen Geschäft. Warum nicht den optimalen Zahlungsdienstleister für die Kanäle, Länder und Zahlungsmethoden wählen, die für den Erfolg Ihres Unternehmens entscheidend sind? Warum nicht neue Innovationen für sich nutzen?

Was Sie wirklich benötigen, sind maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Geschäftsmodelle. Zahlungsprodukte müssen flexibel sein, damit sie sich an das Wachstum Ihres Unternehmens, seine internationale Expansion, strategische Veränderungen und neue Geschäftsbereiche anpassen können. Genau deshalb ist eine modulare Zahlungsinfrastruktur der Omnichannel-Infrastruktur deutlich überlegen. Modular bedeutet, dass Sie nur die für Sie wichtigen Bausteine in Ihre Zahlungsinfrastruktur integrieren – und nichts bezahlen, was Sie nicht benötigen. Es steht für eine wohlüberlegte Investition, bei der Kosteneffizienz und Skalierbarkeit im Fokus stehen. Andernfalls investieren Sie in ein komplettes Auto, obwohl Sie eigentlich nur das Lenkrad brauchen. Mit der sorgfältigen Auswahl passender Partner und Technologien – etwa für regionale Zahlungsabwicklung, wirksame Authentifizierung oder eine optimierte Tokenisierungsstrategie – schaffen Sie die Grundlage für eine bessere Zahlungsperformance.

Warum digitale Zahlungen den Markt prägen

Viele erfolgreiche Marken verzichten bewusst auf Vor-Ort-Zahlungen. Das hat gute Gründe. Globale Unternehmen wie Uber, Spotify, Shein, Airbnb und Booking.com sind konsequent auf die digitale Wirtschaft ausgerichtet. Ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit basieren auf überzeugenden Online- und In-App-Erlebnissen. Solche Unternehmen profitieren davon, dass digitale Zahlungen weltweit immer beliebter werden: Der Transaktionswert des Marktes für digitale Zahlungen wird zwischen 2017 und 2027 voraussichtlich um durchschnittlich 16,3 % pro Jahr wachsen. Das Marktvolumen von Zahlungen über Mobile Wallets wie Apple Pay soll sich in Nordamerika zwischen 2020 und 2025 verdoppeln. Das zeigt, dass die Bereitschaft zu Zahlungen über internetfähige Geräte wächst, weil alltägliche Aufgaben, Einkäufe und Finanzangelegenheiten zunehmend online abgewickelt werden. Der digitale Wandel geht Hand in Hand mit der wachsenden Verbreitung digitaler Zahlungen.

Bis 2028 wird die Zahl der Menschen, die digitalen Handel nutzen, voraussichtlich auf 4,76 Milliarden steigen. Im Gegensatz dazu ging die Bargeldnutzung im Jahr 2023 um 8 % zurück. Bis 2027 wird ein durchschnittlicher jährlicher Rückgang von 6 % erwartet. Der Wunsch nach digitalen Zahlungsmethoden wächst stetig, selbst wenn Produkte, Dienstleistungen und Erlebnisse weiterhin vor Ort angeboten werden.

Die Erwartungen der Kunden an digitale Zahlungen erfüllen

Seit der Pandemie bevorzugen viele Menschen Online-Einkäufe und digitale Bezahlmethoden. Die Erwartungshaltung ist klar: Produkte und Services sollen online verfügbar sein und sich sofort in der App oder im Browser bezahlen lassen. Der Anteil alltäglicher Transaktionen, die online abgewickelt wurden, stieg laut der Europäischen Zentralbank von 6 % im Jahr 2019 auf 17 % im Jahr 2022. Im selben Zeitraum hat sich der Anteil der Zahlungen über mobile Apps in der Eurozone mehr als verdreifacht.

Die Asien-Pazifik-Region (APAC) verzeichnet ebenfalls einen starken Boom digitaler Zahlungen. Kunden in dieser Region zahlen bevorzugt per QR-Code – die beliebteste Zahlungsmethode im stationären Handel nach Anteil am Transaktionswert. Gerade in umsatzstarken Phasen wie dem „Singles Day“ (11. November) spielen digitale Zahlungskanäle eine zentrale Rolle. Unser Bericht „Peak Season Trends 2024“ ergab, dass 37 % der Erwachsenen in China Online-Käufe nicht notwendiger Produkte in der Regel per QR-Code bezahlen. Wenn Sie Ihr E-Commerce-Geschäft demnach auf den chinesischen Markt ausweiten möchten, ohne QR-Codes als Zahlungsmethode anzubieten, könnten Sie fast zwei von fünf Kunden enttäuschen.

Digitale Wallets verzeichnen Prognosen zufolge bis 2027 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 13 % und sollen dann 66 % der Ausgaben im stationären Handel (Point of Sale) in der APAC-Region ausmachen. Bis dahin werden digitale Wallets in 11 von 14 APAC-Märkten die bevorzugte Zahlungsmethode sein – noch vor Karten oder Bargeld.

Digitale Technologien sorgen für einen tiefgreifenden Wandel bei Vor-Ort-Zahlungen. Neben der Speicherung digitaler Zahlungsmethoden kann das Smartphone auch als mobiles Zahlungsterminal eingesetzt werden – ein sogenanntes „POS in your Pocket“. Damit können Sie Ihr Geschäft überallhin mitnehmen. Doch das ist vermutlich ein Thema für einen anderen Blogbeitrag.  

Fest steht: Die Digitalisierung verändert das Einkaufen vor Ort nachhaltig. Heute erwarten Kunden, Burger über einen QR-Code zu bestellen, Getränke mit digitalen Wallets zu bezahlen oder ihre Identität mit der Smartphone-Kamera nachzuweisen.

Digitale Zahlungen überzeugen im modernen Alltag vor allem durch Komfort und verbesserte Sicherheitsfunktionen. Mit One-Click-Checkout entfällt die umständliche und frustrierende manuelle Eingabe persönlicher Daten bei jedem Kauf.

Im Vergleich zu Kreditkarten, Bargeld oder gar Scheckheften sind unbefugte Zahlungen über digitale Wallets deutlich schwerer möglich, insbesondere auf Smartphones. Bei mobilen Zahlungen sind unkomplizierte Authentifizierungsverfahren bereits integriert, da Smartphones in der Regel per Passcode oder Gesichtserkennung entsperrt werden müssen. Davon profitieren Kunden und Händler gleichermaßen: Zahlungsmethoden wie Apple Pay können dank integrierter biometrischer Authentifizierung sogar Rückbuchungen reduzieren.

Wie Checkout.com die Zahlungsperformance verbessert

Bei Checkout.com sind wir überzeugt, dass transparente Daten entscheidend sind, um den Handel erfolgreich zu unterstützen. Statt nur die übliche Entscheidung des Issuers zu einer Zahlungsanfrage zu übermitteln, liefern wir detaillierte Einblicke und Empfehlungscodes zur Einordnung von API-Antwortcodes. Das sind verwertbare Zahlungsdaten, mit denen Sie besser beurteilen können, ob sich ein erneuter Transaktionsversuch lohnt. So vermeiden Sie zusätzliche Kosten durch Zahlungsversuche, die ohnehin abgelehnt würden.

Als Full-Stack-Zahlungsdienstleister steuern wir mehr Schritte der Zahlungsabwicklung selbst als andere Anbieter. Dadurch können wir auf umfassendere Zahlungsdaten zugreifen. Zudem können wir die genauen Ursachen für fehlgeschlagene Zahlungen identifizieren: etwa Authentifizierungsprobleme, Verdacht auf Kartenbetrug oder fehlende Kundendaten zur Validierung der Transaktion.

Unsere Data Engineers führen laufend Tests im Zahlungsverkehr durch, um Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen, die Zahlungsausfälle minimieren und die Umsätze der Händler steigern. Dafür nutzen sie Milliarden von Datenpunkten aus unserem globalen Zahlungsnetzwerk, um unsere Machine-Learning-Engine „Intelligent Acceptance“ darauf zu trainieren, Zahlungen bestmöglich für erfolgreiche Transaktionen zu optimieren. In Zusammenarbeit mit unseren Händlern wenden wir diese „Optis“ – Optimierungen im Zahlungsverkehr – gezielt entsprechend ihrer individuellen Geschäftsziele an. Unser Anspruch ist es, die Zahlungsperformance kontinuierlich weiter zu verbessern.

Wir arbeiten direkt mit Issuern zusammen, um falsche Ablehnungen zu minimieren und gemeinsam technologische Lösungen zur Verbesserung der Erfolgsraten von Transaktionen zu entwickeln. Dank unserer fundierten Kenntnisse globaler Scheme-Regeln können wir kleinere Issuer häufig darauf hinweisen, welche Schritte Kartenorganisationen von ihnen erwarten. Unsere Zusammenarbeit mit Issuern verbessert die Zahlungsakzeptanz insgesamt und trägt damit auch zu höheren Akzeptanzraten für Händler bei.  

Genau deshalb konzentriert sich Checkout.com weiterhin auf digitale Zahlungen. Das ist unser Fokus. Mit diesem klaren Fokus investieren wir in die Weiterentwicklung erstklassiger digitaler Zahlungserlebnisse. Wir setzen unsere gesamte Technologie, unser Know-how und unsere Forschungsarbeit ein, um die bestmögliche Akzeptanzrate für Ihr Unternehmen zu erreichen. Dabei bekämpfen wir Betrug, automatisieren Compliance-Prozesse und begleiten Ihre internationale Expansion.

Auf diese Weise schaffen wir die Grundlage für Ihren Erfolg in der digitalen Wirtschaft. Und genau darin liegt unser fortlaufender Anspruch. Unsere gesamte Energie gilt der Optimierung digitaler Zahlungsperformance – denn wenn digitale Zahlungen optimal funktionieren, profitieren Sie letztlich auch in allen anderen Kanälen davon.

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June 9, 2026 18:43
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